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Operative Dermatologie
(Dermato­chirurgie)

Operative Dermatologie (Dermato­chirurgie)

Operative Dermatologie

Die Dermatochirurgie (operative Dermatologie) ist ein zentraler Bestandteil der modernen Dermatologie und gewinnt insbesondere durch die stetig steigende Häufigkeit von Hautkrebs und anderen Hauttumoren zunehmend an Bedeutung. Sie umfasst die operative Behandlung gutartiger, präkanzeröser und bösartiger Hautveränderungen sowie funktionell oder ästhetisch störender Hautbefunde.

Wir führen dermatochirurgische Eingriffe in unserem zertifizierten Praxis-OP durch, der den aktuellen hygienischen und technischen Anforderungen entspricht.

Ein besonderer Fokus liegt auf einer vollständigen Tumorentfernung, einer optimalen Wundheilung sowie einem ästhetisch möglichst unauffälligen Ergebnis.

Gründe für eine operative Behandlung

Zu den häufigsten Operations-Indikationen gehören:

  • abklärungsbedürftige Muttermale
  • weisser Hautkrebs (Basalzellkarzinome und spinozelluläre Karzinome)
  • schwarzer Hautkrebs (Melanom)
  • Lipome
  • Talgzysten
  • eingewachsenen Nagelanteilen
  • unklare abklärungsbedürftige Hautveränderungen

Anästhesie / Betäubung

Sämtliche von uns angebotenen Eingriffen finden ambulant unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) statt.

Verschiedene Operationstechniken

Je nach Befund und anatomischer Region kommen unterschiedliche OP-Techniken zum Einsatz, darunter Shave-Exzisionen, vollständige Exzisionen mit Dehnungs-, Rotations- und Verschiebeplastiken.

Bei unklaren Hautveränderungen kann eine Hautbiopsie erfolgen um weitere diagnostische Informationen zu erhalten.

Durch eine sorgfältige präoperative Planung und eine individuell angepasste Technik legen wir grossen Wert auf eine sichere und ästhetisch hochwertige Versorgung.

Ablauf eines dermatochirugischen Eingriffs

Vorgespräch
Zuerst wir nochmals die Operationsindikation sowie die geplante Operations-Technik mit dem Patienten besprochen und allfällige Fragen geklärt.

Durchführung des Eingriffs
Der Eingriff erfolgt ambulant in lokaler Betäubung in unserem Praxis-OP. Die meisten Operationen dauern zwischen 15 und 60 Minuten.

Histologische Untersuchung
Bei medizinischer Indikation wird das entnommene Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung eingesandt. 

Nachsorge & Kontrolle
Nach dem Eingriff erhalten Sie klare Anweisungen zur Wundpflege. Meist erfolgt die Fadenentfernung in 1-2 Wochen in unserer Praxis. Spätestens zu diesem Zeitpunkt erfolgt auch die Befundbesprechung.
Abhängig von der Diagnose werden die Nachkontrollen festgelegt. 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Darf ich nach der Operation Sport treiben ?

Körperliche Belastung und Sport sollten je nach Eingriff für einige Tage oder bis zur Fadenentfernung pausiert werden, um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen

Gibt es Risiken bei dermatochirugischen Eingriffen ?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können Blutergüsse, Infektionen oder Narben auftreten. Durch sorgfältige Technik und Nachsorge sind diese Risiken in der Regel gering.

Wie lange dauert die Heilung ?

Die Wundheilung dauert in der Regel 1–2 Wochen. Die endgültige Narbenreifung kann jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Wo werden die chirurgischen Eingriffe durchgeführt ?

Alle dermatochirurgischen Eingriffe erfolgen in unserem zertifizierten Praxis-OP. Dieser erfüllt höchste hygienische Standards und ist mit moderner Medizintechnik ausgestattet.

Ist eine Exzision (chirurgische Entfernung) schmerzhaft ?

Die meisten Eingriffe werden in lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt. Lediglich die Durchführung der Lokalanästhesie wird als leichtes Brennen wahrgenommen. Während des Eingriffs verspüren Patientinnen und Patienten üblicherweise keine Schmerzen.

Werden die entfernten Hautveränderungen untersucht ?

Ja, bei medizinischer Indikation wird das entfernte Gewebe feingeweblich (histologisch) untersucht, um eine sichere Diagnose zu gewährleisten.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten ?

Medizinisch notwendige dermatochirurgische Eingriffe werden in der Regel von der Grundversicherung übernommen. Ästhetisch motivierte Eingriffe sind meist Selbstzahlerleistungen.