Kryotherapie
Kryotherapie
Kryotherapie
Die Kryotherapie (Kryochirurgie, Kältetherapie mit flüssigem Stickstoff) ist minimal-invasiv und eine der unkompliziertesten Therapieverfahren der Dermatologie.
Die Methode wird zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratosen), oberflächlichem weissem Hautkrebs (Morbus Bowen, superfizielles Basalzellkarzinom), überschiessender Narbenbildung (Keloide, hypertrophe Narben) oder Warzen angewendet.
Die Kryotherapie, auch bekannt als Kältechirurgie, Kältetherapie mit flüssigem Stickstoff oder auch Vereisung, kann bei folgenden Hautveränderungen angewendet werden:
- Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratosen, aktinische Porokeratose)
- oberflächlicher weisser Hautkrebs (Morbus Bowen, superfizielles Basalzellkarzinom)
- Viruswarzen (z.B. Dornwarzen, Feigwarzen)
- Hypertrophe Narben, Keloide
Bei der Kryotherapie wird flüssiger Stickstoff (-196°C) auf die Haut gebracht. Durch die extreme Kälte kommt es zu einer gezielten Zellschädigung (intra- und extrazelluläre Kristallbildung, Störung der Mikrozirkulation und Immunreaktion). Das behandelte Gewebe stirbt ab, löst sich nach einigen Tagen bis Wochen ab und wird durch gesunde Haut ersetzt.
- Schonendes Verfahren ohne Schnitte oder Nähte
- Kurze Behandlungsdauer
- Ambulant durchführbar
- Geringes Infektionsrisiko
- Keine Betäubung notwendig
- Narbenarme Abheilung (bei intensiver Behandlung kann die Haut an der behandelten Stelle etwas heller erscheinen)
- Besonders geeignet bei aktinischen Keratosen, Warzen
- Medizinisch bewährt und sicher
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Die Kryotherapie ist ein bewährtes, schonendes Verfahren zur Behandlung ausgewählter oberflächlicher Hautveränderungen. Dabei wird die betroffene Hautstelle gezielt mit flüssigem Stickstoff stark gekühlt („vereist“), wodurch krankhaft veränderte Zellen zerstört werden und sich die Haut anschliessend erneuern kann.
Bei der Kryotherapie wird flüssiger Stickstoff (−196 °C) auf die Hautveränderung aufgebracht. Durch die extreme Kälte kommt es zu einer gezielten Zellschädigung (intra- und extrazelluläre Kristallbildung, Störung der Mikrozirkulation und Immunreaktion). Das behandelte Gewebe stirbt ab, löst sich nach einigen Tagen bis Wochen ab und wird durch gesunde Haut ersetzt.
Während der Vereisung kann ein kurzes Brennen oder Stechen auftreten. Nach der Behandlung sind Rötung, leichte Schwellung oder seltener Blasenbildung möglich – dies ist Teil des normalen Heilungsprozesses.
In der Regel ist keine Betäubung notwendig.
Die Behandlung dauert meist nur wenige Sekunden und kann – je nach Indikation und Befund – einmalig oder in mehreren Sitzungen erfolgen.
- Die behandelte Stelle sauber halten und idealerweise mit einer Wundcrème pflegen
- Krusten oder allfällige Blasen nicht aufkratzen
- Sonnenschutz im behandelten Areal konsequent anwenden
Wir geben Ihnen nach der Behandlung individuelle Pflege- und Verhaltensempfehlungen mit.