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Hautkrebs

Hautkrebs

Hautkrebs

Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs. Am gefährlichsten ist der schwarzer Hautkrebs (Melanom), da dieser Metastasen (Ableger) bilden kann. 
Der weisse Hautkrebs, wie das Basalzellkarzinom oder das Plattenepithelkarzinom, tritt wesentlich häufiger auf und ist weniger gefährlich. Zu Metastasen (Ablegern) kommt es selten.
Die Hautkrebsfälle nehmen in vielen Ländern zu – auch in der Schweiz. Früherkennung und professionelle Behandlung sind entscheidend für die Prognose.

Arten von Hautkrebs

Schwarzer Hautkrebs (Melanom):
Das Melanom ist die gefährlichste Form von Hautkrebs und entwickelt sich aus Pigmentzellen (Melanozyten). Der schwarze Hautkerbs kann sich ausbreiten und zu Metastasen (Ableger) führen.

Weisser Hautkrebs (Basalzellkarzinom):
Die häufigste Hautkrebsform, das Basalzellkarzinom, zeigt ein eher langsames Wachstum und macht fast nie Ableger. Typischerweise tritt es auf sonnenexponierten Hautarealen auf. Die Behandlungschancen sind bei Früherkennung sehr gut.

Weisser Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom):
Die zweithäufigste Hautkrebsart, das Plattenepithelkarzinom kann etwas aggressiver sein wie das Basalzellkarzinom. Auch hier spielt die chronische UV-Exposition eine zentrale Rolle. Es tritt häufig bei älteren Menschen auf und ist stark verbunden mit chronischer UV-Exposition. 

Risikofaktoren

UV-Strahlung:
Intensive Sonneneinstrahlung und Solarienbesuche erhöhen das Hautkrebsrisiko deutlich. Besonders gefährlich sind Sonnenbränden in Kindheit und Jugend. Aber auch die repetitive, chronische UV- Exposition sind ein wichtiger Risikofaktor. 

Genetische Faktoren:
Familiäre Vorbelastung und hellhäutige Hauttypen erhöhen das Risiko.
Ebenfalls können bestimmte genetische Mutationen die Hautkrebsentstehung begünstigen.

Immunsystem:
Chronische Erkrankungen oder auch Medikamente, die das Immunsystem schwächen erhöhen das Risiko.

Muttermale:
Viele (>50) oder dysplatische (atypische) Muttermale erhöhen das Risiko für schwarzen Hautkrebs.

Behandlungsmöglichkeiten

Beste Voraussetzung für eine optimale Behandlung ist eine rechtzeitige Diagnosestellung. Zur Behandlung von Hautkrebs werden heute schonende operative Verfahren, immunaktivierende Lokaltherapien, spezielle Lichttherapien (Photodynamische Therapie) sowie bei sehr ausgedehnten Tumorleiden systemische Therapien eingesetzt.

Digitalisierte Dermatoskopie und Ganzkörperfotographie mit FotoFinder®

Die digitalisierte Dermatoskopie und Ganzkörperfotographie mit FotoFinder® ist eine moderne, genaue Untersuchungstechnik, die hilft verdächtige Muttermale früh zu erkennen und Veränderungen im Verlauf sicher zu überwachen.

Bei ein erhöhtem Risiko für Hautkrebs, vorallem schwarzem Hautkrebs – zum Beispiel bei eigener oder familiärer Vorgeschichte von Hautkrebs, bei sehr vielen oder atypischen Muttermalen oder beim sogenannten dysplastischen Nävus-Syndrom wird die Untersuchung von der Krankenkasse übernommen

Patienten/innen ohne erhöhtes Risiko für schwarzen Hautkrebs müssen die Kosten selbst übernehmen

Die auflichtmikroskopische Untersuchung (ohne FotoFinder®) wird in der Regel bei allen Patienten/innen von den Krankenkassen übernommen. 

Digitale Dermatoskopie mit FotoFinder® Vexia

Hautkrebs Vexia FotoFinder
FotoFinder KI Muttermalkontrolle

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Was ist Hautkrebs?

Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs. Am gefährlichsten ist der schwarzer Hautkrebs (Melanom), da dieser Metastasen (Ableger) bilden kann. 

Der weisse Hautkrebs, wie das Basalzellkarzinom (Basaliom) oder das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) tritt wesentlich häufiger auf und ist weniger gefährlich.

Die Hautkrebsfälle nehmen in vielen Ländern zu – auch in der Schweiz. In der Schweiz erkranken jährlich rund 25’000 Menschen an weissem Hautkrebs. Auch die Rate an schwarzem Hautkrebs gehört in der Schweiz zu den höchsten der Welt und hat sich in den vergangenen 35 Jahren verdoppelt. Mögliche Gründe für dies könnten die Reiselust und das Freizeitverhalten sein, die hohe UV-Belastung in den Bergen, im Schnee und auf dem Wasser.  Aber auch das wachsende Bewusstsein für schwarzen Hautkrebs und die zunehmende Alterung spielen eine Rollen.

Was ist die ABCDE-Regel?

Typische Warnzeichen für schwarzen Hautkrebs (ABCDE-Regel):

  • Asymmetrie
  • Begrenzung: unregelmässig
  • Color: verschiedene Farben
  • Durchmesser: >5 mm
  • Entwicklung: neue Veränderungen

Neue oder sich verändernde Muttermale sollen immer dermatologisch abgeklärt werden.

Neu auftretende über mehrere Wochen/Monate bestehende, gerötete, raue Flecken, glänzende Knötchen, nicht heilende oder blutende Stellen können Hinweise für weissen Hautkrebs darstellen und sollen möglichst dermatologisch beurteilt werden.

Welche Hautkrebs-Art ist am gefährlichsten?

Der schwarze Hautkrebs (Melanom), da dieses ein aggressives Wachstum zeigt und sich ausbreiten (metastasieren) kann. Melanome können aus bestehenden Muttermalen aber auch neu entstehen.

Wer ist besonders gefährdet?
  • Helle Hauttypen
  • Personen mit sehr vielen Muttermalen
  • Starke UV-Exposition, insbesondere berufliche Sonnenexposition (Piloten, Bauarbeiter, Gärtner etc.) oder Freizeitaktivitäten im Freien wie Schneesport, Wassersport, Berggänger. 
  • Familiäre Vorbelastung 
  • Personen die Medikamente einnehmen, die das Immunsystem beeinflussen 
  • Personen, bei welchen bereits einmal Hautkrebs diagnostiziert wurde
Wie kann ich Hautkrebs vorbeugen?
  • konsequenter Sonnenschutz mit LSF 50 oder textilem Sonnenschutz
  • meiden der Mittagssonne
  • Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen / Hautkrebsscreening
  • Regelmässige Selbstuntersuchung der Haut
Wann sollte ich zur Untersuchung?
  • Bei neu auftretenden oder sich verändernden Muttermalen. 
  • Bei roten schuppenden Stellen die nicht abheilen. 
  • Bei nicht heilenden Wunden.
  • Bei Hautveränderungen die ohne erkennbare Ursache beginnen zu bluten. 
  • Bei neu auftretenden Knötchen.